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08.05.2009
- → Kapital & Arbeit
Bei Schaeffler herrscht Angst
Herzogenaurach. Beim angeschlagenen Autozulieferer Schaeffler
herrscht Angst vor dem Abbau Tausender Arbeitsplätze. Der
Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Norbert Lenhard, sagte der
Nachrichtenagentur AP am Donnerstag zu einem entsprechenden Bericht
des Handelsblatts: »Es ist naheliegend, daß da was dran
ist.« In dem Bericht heißt es unter Berufung auf
Branchenkreise, daß infolge der Wirtschaftskrise beim
Herzogenauracher Konzern Tausende Stellen gestrichen werden sollen.
Eine konkrete Zahl wird nicht genannt.
Schaeffler-Sprecher Detlef Sieverdingbeck wollte den Bericht nicht näher kommentieren. Zunächst hätten der Dialog und die Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern höchste Priorität, erklärte er.
»Wir wehren uns mit aller Macht gegen betriebsbedingte Kündigungen«, betonte Lenhard. Es gebe eine Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung. Da im Schaeffler-Konzern inzwischen rund 20000 Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit seien, könne sich allerdings jeder ausrechnen, daß in dem Unternehmen Arbeitsplätze gefährdet seien. Die Stimmung in der Belegschaft sei im Moment sehr schlecht.
(AP/jW)
Schaeffler-Sprecher Detlef Sieverdingbeck wollte den Bericht nicht näher kommentieren. Zunächst hätten der Dialog und die Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern höchste Priorität, erklärte er.
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»Wir wehren uns mit aller Macht gegen betriebsbedingte Kündigungen«, betonte Lenhard. Es gebe eine Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung. Da im Schaeffler-Konzern inzwischen rund 20000 Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit seien, könne sich allerdings jeder ausrechnen, daß in dem Unternehmen Arbeitsplätze gefährdet seien. Die Stimmung in der Belegschaft sei im Moment sehr schlecht.
(AP/jW)
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