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Bei Schaeffler herrscht Angst

Herzogenaurach. Beim angeschlagenen Autozulieferer Schaeffler herrscht Angst vor dem Abbau Tausender Arbeitsplätze. Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Norbert Lenhard, sagte der Nachrichtenagentur AP am Donnerstag zu einem entsprechenden Bericht des Handelsblatts: »Es ist naheliegend, daß da was dran ist.« In dem Bericht heißt es unter Berufung auf Branchenkreise, daß infolge der Wirtschaftskrise beim Herzogenauracher Konzern Tausende Stellen gestrichen werden sollen. Eine konkrete Zahl wird nicht genannt.

Schaeffler-Sprecher Detlef Sieverdingbeck wollte den Bericht nicht näher kommentieren. Zunächst hätten der Dialog und die Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern höchste Priorität, erklärte er.
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»Wir wehren uns mit aller Macht gegen betriebsbedingte Kündigungen«, betonte Lenhard. Es gebe eine Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung. Da im Schaeffler-Konzern inzwischen rund 20000 Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit seien, könne sich allerdings jeder ausrechnen, daß in dem Unternehmen Arbeitsplätze gefährdet seien. Die Stimmung in der Belegschaft sei im Moment sehr schlecht.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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