Zum Inhalt der Seite

Radsport: Unheilige ­Dreifaltigkeit

Rom. Lance Armstrong will einen eigenen Rennstall. So schnell wie möglich. »Ich will Besitzer, Sportdirektor und Radfahrer sein«, teilte der 37jährige in der Gazzetta dello Sport vom Dienstag mit. Es sei »schwierig, von Sponsoren Geld zu erhalten«, räumte der Texaner ein. Findet sich kein Hauptsponsor, trägt das Team den Namen seiner Krebsstiftung. Ausführlicher will Armstrong im Juli werden. Er hält die Tour de France für einen angemessenen Rahmen. Momentan fährt er für den kasachischen Rennstall Astana. Angeblich ohne Vertrag und Gehalt.

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2009, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!