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Keine Einwände

Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen »Bestechung im geschäftlichen Verkehr« gegen zwei Top­manager des Burda-Konzerns, berichtet das Magazin Kontakter in seiner heute erscheinenden Ausgabe. Andreas Schilling und Helge-Jörg Volkenand müssen sich wegen Rückvergütungen an Mediaagenturen verantworten, die Kickbacks genannt werden. Medien gewähren den Agenturen, die für die werbungtreibende Industrie die Werbebuchungen in Zeitschriften, TV-Sendern etc. tätigen, solche Kickbacks auf das gesamte Buchungsvolumen. Während TV-Vermarkter dies in der Regel in Form von sogenannten Freispots tun, fließt bei den Verlagen meistens Cash. Diese Praxis gilt in der Verlagsbranche als normal. »Wir gehen mit absoluter Sicherheit davon aus, daß unsere geschäftlichen Gepflogenheiten denen des Marktes entsprechen und jederzeit einwandfrei waren«, er­klärte ein Burda-Sprecher zu den Vorwürfen.

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2009, Seite 13, Feuilleton

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