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Armeechef in Nepal gefeuert
Kathmandu. Nepals maoistische Regierung hat am Sonntag den
Armeechef des Landes wegen mangelnder Befolgung ihrer Anweisungen
entlassen. Das Kabinett habe Rookmangud Katawal mit sofortiger
Wirkung seines Postens enthoben, teilte ein Regierungssprecher mit.
Im April hatte Regierungschef Prachanda von Katawal eine
Erklärung dafür verlangt, warum Anordnungen zu
Rekrutierungen bzw. zur Entlassung von acht Generälen nicht
befolgt wurden.
Hauptstreitpunkt zwischen Regierung und Streitkräften ist die Forderung der Regierung, die früheren maoistischen Rebellen, die sich derzeit in Lagern unter UN-Aufsicht befinden, vollständig in die reguläre Armee einzugliedern. Die Armee, eine Hochburg der früher herrschenden monarchistischen Elite, lehnt dies ab.
Nach einem Friedensabkommen aus dem Jahr 2006 waren 19 000 maoistische Kämpfer entwaffnet und unter UN-Kontrolle gestellt worden. Aus der Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung im April 2008 gingen die Maoisten als stärkste Kraft hervor. (AFP/jW)
Hauptstreitpunkt zwischen Regierung und Streitkräften ist die Forderung der Regierung, die früheren maoistischen Rebellen, die sich derzeit in Lagern unter UN-Aufsicht befinden, vollständig in die reguläre Armee einzugliedern. Die Armee, eine Hochburg der früher herrschenden monarchistischen Elite, lehnt dies ab.
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Nach einem Friedensabkommen aus dem Jahr 2006 waren 19 000 maoistische Kämpfer entwaffnet und unter UN-Kontrolle gestellt worden. Aus der Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung im April 2008 gingen die Maoisten als stärkste Kraft hervor. (AFP/jW)
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