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Tariferhöhung wird verschoben

Stuttgart. Über zwei Drittel aller Unternehmen der Metall- und Elektrobranche verschieben angesichts der Wirtschaftskrise offenbar die für Mai vorgesehene Tariferhöhung um 2,1 Prozent. Allein in Baden-Württemberg, dem traditionellen Pilotbezirk der Branche, wollten rund 70 Prozent der Firmen die Anhebung erst später umsetzen, sagte der Südwestmetall-Vorsitzende Jan Stefan Roell (Foto) den Stuttgarter Nachrichten (Montagausgabe). Eine entsprechende betriebliche Vereinbarung bei Daimler habe einen regelrechten Schub ausgelöst. Damit widersprach Roell der IG-Metall-Führung, nach deren Darstellung lediglich einzelne Betriebe beabsichtigten, die Lohnerhöhung um bis zu sieben Monate auszusetzen. Der Unternehmerfunktionär warnte vor massivem Stellenabbau, falls Anfang kommenden Jahres keine »Trendumkehr« bei den Aufträgen einsetze.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2009, Seite 1, Inland

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