Zum Inhalt der Seite

Rußland: Maßnahmen gegen NATO-Manöver

Moskau. Wenige Tage vor Beginn eines NATO-Manövers in Geor­gien haben russische Grenztruppen Stellungen in den Republiken Südossetien und Abchasien bezogen. Erst kurz zuvor war mit der Unterzeichnung eines Abkommens die russische Kontrolle über die Regionen formell bestätigt worden. Moskau hat die beiden Länder anerkannt und unterstützt die dortigen Regierungen. Seit dem Krieg Georgiens gegen Südosse­tien im vergangenen Sommer seien dort Tausende russische Soldaten stationiert, hieß es von Seiten der NATO.

Das Manöver der NATO in Georgien war von Rußland heftig kritisiert worden. Es sei Teil der Versuche des Westens, die georgischen Streitkräfte wieder aufzubauen, hieß es in Moskau.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2009, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!