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Allianz mit Fiat soll Chrysler retten

Washington. Eine Allianz mit Fiat, ein Insolvenzverfahren und neue staatliche Milliardenhilfen sollen den US-Autohersteller Chrysler retten. Der Konzern werde unter Gläubigerschutz umstrukturiert, wobei der italienische Autobauer Fiat einen Anteil von zunächst 20 Prozent übernehme, kündigte US-Präsident Barack Obama am Donnerstag in Washington an. Das US-Finanzministerium will die Umstrukturierung mit insgesamt acht Milliarden Dollar (sechs Milliarden Euro) unterstützen. Kanada stellt weitere 2,4 Milliarden Dollar bereit. Fiat werde erst dann die Mehrheit bei Chrysler bekommen, wenn alle US-Staatshilfen zurückgezahlt seien, sagte Obama. Das italienische Unternehmen teilte mit, eine Mehrheitsbeteiligung ab 2013 anzustreben. Chrysler kündigte an, die Arbeit in den meisten Werken für die Zeit des 60tägigen Insolvenzverfahrens ruhen zu lassen. Durch die Partnerschaft mit Fiat würden mehr als 30000 Arbeitsplätze bei Chrysler und Zehntausende weitere bei Zulieferern und Händlern gesichert, sagte Obama.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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