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Prüfung des Falls Saberi angeordnet
Teheran. Nach der Verurteilung der US-iranischen Journalistin
Roxana Saberi in Teheran zu acht Jahren Haft wegen Spionage hat der
oberste Richter des Landes eine eingehende Prüfung des Falls
angeordnet. Die Prüfung müsse im Berufungsverfahren
»präzise, schnell und fair« erfolgen, sagte
Ayatollah Mahmud Haschemi Schahrudi am Montag. Die Anweisung wurde
von Beobachtern als ungewöhnlich eingestuft. Wegen des
Vorwurfs der Spionage war die 31jährige Journalistin, die
sowohl die amerikanische als auch die iranische
Staatsbürgerschaft hat, in der vergangenen Woche zu acht
Jahren Haft verurteilt worden.
Präsident Mahmud Ahmadinedschad forderte am Sonntag, in der Berufungsverhandlung eine umfassende Verteidigung zu gestatten. Die Zeitung Dschomhuri kritisierte das Schreiben Ahmadinedschads an die Teheraner Staatsanwaltschaft am Montag in einem Leitartikel. Eine Einmischung der Regierung in rechtliche Angelegenheiten sei von der Verfassung verboten. Der Brief unterstelle, daß die Justiz Saberis Rechte nicht beachtet habe, schrieb die Zeitung.
(AP/jW)
Präsident Mahmud Ahmadinedschad forderte am Sonntag, in der Berufungsverhandlung eine umfassende Verteidigung zu gestatten. Die Zeitung Dschomhuri kritisierte das Schreiben Ahmadinedschads an die Teheraner Staatsanwaltschaft am Montag in einem Leitartikel. Eine Einmischung der Regierung in rechtliche Angelegenheiten sei von der Verfassung verboten. Der Brief unterstelle, daß die Justiz Saberis Rechte nicht beachtet habe, schrieb die Zeitung.
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