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»Wirtschaftsweiser« für Bankenpleiten

Berlin. Der »Wirtschaftsweise« Christoph Schmidt hat sich gegen eine staatliche Rettung aller notleidenden Banken ausgesprochen. »Banken, die weder überlebensfähig noch systemrelevant sind, muß der Staat pleite gehen lassen«, sagte das neue Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung dem Tagesspiegel (Dienstagausgabe) laut Vorabmeldung vom Montag. Schmidt rechnet demnach nicht mit einer schnellen Erholung der Wirtschaft. »Die schlimmste Zeit der Krise liegt noch vor uns, es werden Hunderttausende Arbeitsplätze verlorengehen.« Das werde vor allem die Branchen Maschinenbau, Auto und Chemie treffen. Für dieses Jahr erwartet der Ökonom, der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen ist, ein Minus von 4,3 Prozent.

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2009, Seite 5, Inland

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