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Bundesagentur plant neue Scheinfirmen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will für den Erhalt von Arbeitsplätzen ein neues Instrument testen. Betrieben solle ermöglicht werden, Mitarbeiter während der Konjunkturkrise für maximal 24 Monate in öffentlich finanzierten Unternehmen unterzubringen, berichtete Die Welt (Dienstagausgabe) am Montag vorab unter Berufung auf die Tagesordnung des am 23. April tagenden Verwaltungsrates. In diesen Transfer- und Qualifizierungsgesellschaften würde die BA maximal 67 Prozent vom Nettolohn sowie die kompletten Sozialbeiträge für die Dauer der »Parkzeit« übernehmen. Nach Ende der Auftragsflaute sollten die Beschäftigten dann in die Unternehmen zurückkehren.

Bisher dienen Transfergesellschaften vor allem dazu, nach Schließung eines Betriebes den Beschäftigten einen schnellen Absturz zu ersparen und die Suche nach neuen Jobs zu unterstützen. Zuletzt wurde eine derartige Gesellschaft beim insolventen Chiphersteller Qimonda eingerichtet.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2009, Seite 5, Inland

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