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Sexisten im Kunstbetrieb

Der deutsche Kunstbetrieb ist sexistischer als der »im angelsächsischen Raum«, hat die Malerin Katharina Grosse (47) im Tagesspiegel am Sonntag erklärt. »Hier wird doch mit großer Skepsis betrachtet, daß man als Frau, besonders als Malerin, etwas vermelden möchte.« Grosse hat eine Professur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Auch hinsichtlich der Berufungen an deutsche Kunsthochschulen herrsche ein erhebliches Ungleichgewicht im Geschlechterverhältnis: »Das muß geändert werden – zumal 70 Prozent der Studierenden zur Zeit Frauen sind.« (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2009, Seite 12, Feuilleton

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