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Frühe Hinweise auf Einsturzgefahr

Köln. Schon Monate vor dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat es am späteren Unglücksort einen Wassereinbruch gegeben. Bei Baustellenbesprechungen war von einem »hydraulischen Grundbruch im September« und von Wasserdurchlässigkeiten bei Schlitzwänden die Rede, wie die Stadt am Freitag abend mitteilte. Die Staatsanwaltschaft will die neuen Erkenntnisse nach eigenen Angaben vom Samstag in ihre Ermittlungen einbeziehen.

Ein sogenannter hydraulischer Grundbruch, eine durch Grundwasser verursachte Verschiebung von Erdreich, gilt Experten zufolge aus wahrscheinliche Ursache des Unglücks vom 3. März. Beim Einsturz des Stadtarchivs und zweier Nachbarhäuser in eine davor liegende U-Bahn-Baustelle waren zwei junge Männer ums Leben gekommen. Außerdem wurden wertvolle Schriften und Dokumente unter den Archivtrümmern verschüttet. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2009, Seite 1, Inland

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