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23.03.2009
- → Inland
Neue Straßen sollen Tagebauen weichen
Potsdam. Für die geplanten neuen Braunkohletagebaue sollen
auch neu ausgebaute Straßen abgerissen werden. Wie
Brandenburgs Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) auf eine
parlamentarische Anfrage mitteilte, trifft das auf zwei Abschnitte
der B 97 zu. Eine Ortsumgehung habe drei Millionen Euro gekostet,
wovon das Land 410000 Euro getragen habe. Die Sanierung der
Bundesstraße seit 1990 habe sogar 19 Millionen Euro gekostet.
Davon habe das Land 7,44 Millionen Euro getragen. Zudem seien in
den vergangenen zehn Jahren Fördermittel des Bundes, des
Landes und der EU zur Entwicklung der Orte Atterwasch, Grabko und
Kerkwitz eingesetzt worden. Die drei Orte mit insgesamt rund 900
Einwohnern sollen nach einem Genehmigungsantrag des Energiekonzerns
Vattenfall bis zum Jahr 2040 dem neuen Tagebau
Jänschwalde-Nord weichen.(ddp/jW)
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