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Neue Straßen sollen Tagebauen weichen

Potsdam. Für die geplanten neuen Braunkohletagebaue sollen auch neu ausgebaute Straßen abgerissen werden. Wie Brandenburgs Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte, trifft das auf zwei Abschnitte der B 97 zu. Eine Ortsumgehung habe drei Millionen Euro gekostet, wovon das Land 410000 Euro getragen habe. Die Sanierung der Bundesstraße seit 1990 habe sogar 19 Millionen Euro gekostet. Davon habe das Land 7,44 Millionen Euro getragen. Zudem seien in den vergangenen zehn Jahren Fördermittel des Bundes, des Landes und der EU zur Entwicklung der Orte Atterwasch, Grabko und Kerkwitz eingesetzt worden. Die drei Orte mit insgesamt rund 900 Einwohnern sollen nach einem Genehmigungsantrag des Energiekonzerns Vattenfall bis zum Jahr 2040 dem neuen Tagebau Jänschwalde-Nord weichen.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2009, Seite 4, Inland

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