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Teilerfolg für ­Ziegenhals

Ziegenhals. Der »Freundeskreis Thälmann-Gedenkstätte Ziegenhals« kann einen Erfolg im Kampf um den Erhalt der historischen Tagungsstätte bei Königs Wusterhausen verbuchen. Aus einer Antwort des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Gesine Lötzsch (Die Linke), die jW vorliegt, geht hervor, daß der derzeitige Eigentümer die öffentliche Nutzung des Geländes sowie den Denkmalschutz gewährleisten muß. Zudem dürfe er nicht über das Inventar der Gedenkstätte verfügen. Das Sporthaus Ziegenhals war 2002 von der Treuhand versteigert und von Gerd Gröger, einem Beamten im Potsdamer Bauministerium, erworben worden. Dieser halte die Gedenkstätte bislang verschlossen und lasse das Areal verkommen, kritisierte Max Renkl, Vorsitzender des »Freundeskreises«, am Mittwoch gegenüber jW. In Ziegenhals fand am 7.Februar 1933 eine illegale Tagung der KPD statt, bei der die Partei beriet, wie die faschistische Diktatur bekämpft werden kann.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2009, Seite 5, Inland

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