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Conti-Betriebsrat sieht sich betrogen

Hannover. Der Betriebsrat des Autozulieferers Continental erwägt rechtliche Schritte gegen die Schließung des Lkw-Reifenwerks in Hannover. Noch im Dezember habe man sich mit der Geschäftsleitung auf den Ausschluß betriebsbedingter Kündigungen und auf finanzielle Zugeständnisse der 780 Beschäftigten des Werks verständigt, erklärte am Donnerstag der Betriebsratsvorsitzende des Werks, Wilfried Hilverkus. In der gemeinsamen Erklärung habe Conti mit dem Betriebsrat vereinbart, die Absatzkrise bei Lkw-Reifen durch Kurzarbeit und Arbeitszeitverkürzungen bei Lohnverzicht zu überbrücken. »Die Beschäftigten haben bereits auf rund 500 Euro pro Monat verzichtet«, so Hilverkus. Umso größer sei jetzt die Enttäuschung und Empörung: »Wir fühlen uns betrogen«. Am kommenden Dienstag wolle man auf einer Betriebsversammlung das weitere Vorgehen beraten. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2009, Seite 1, Inland

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