-
12.03.2009
- → Inland
Länder planen Staatsschutzsenat
Berlin. Die Länder Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt
planen die Einrichtung eines gemeinsamen Staatsschutzsenats am
Kammergericht Berlin. Das haben Sachsen-Anhalts Justizministerin
Angela Kolb und Berlins Justizsenatorin Gisela von der Aue (beide
SPD) am Mittwoch in Berlin beschlossen. Berlin verfügt laut
Aue über gute Voraussetzungen für sicherheitsaufwendige
Verfahren. Bei höchster Sicherheitsstufe könnten die
Verhandlungen an das Kriminalgericht Moabit verlegt werden. Das
Gebäude habe gesicherte Verhandlungssäle und sei durch
Gänge direkt mit dem Untersuchungsgefängnis Moabit
verbunden. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland