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Vorwürfe auf beiden Seiten in Sri Lanka

Colombo. Tamilische Politiker haben der srilankischen Regierung am Dienstag vorgeworfen, im Kampf gegen die Rebellenorganisation Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) Zehntausende Zivilpersonen zu gefährden. Mehr als 2000 Unbeteiligte seien bei den jüngsten Gefechten getötet worden. Die Hilfsorganisation UNICEF beschuldigte die Rebellen unterdessen, verstärkt die Zwangsrekrutierung von Kindern zu betreiben. Seit 2003 seien 6000 solcher Fälle registriert worden.

Die Streitkräfte drängten in den vergangenen Monaten die LTTE auf ein Gebiet an der Nordostküste zurück, in dem nach Schätzungen des Roten Kreuzes auch 250000 Zivilpersonen eingeschlossen sind.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2009, Seite 2, Ausland

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