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Autos und Banken

Amsterdam. Der Formel-1-Rennstall Renault hat kurz vor dem Saisonstart seinen Hauptsponsor verloren. Die ING, eine Banken- und Versicherungsgruppe, wird den zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Mehr als 50 Millionen Euro hat die Gruppe sich den Spaß in drei Jahren kosten lassen. Wegen der Finanzkrise hatte neulich schon Credit Suisse die Zusammenarbeit mit BMW-Sauber beendet. Weitere Sponsoren dürften den Beispielen folgen. Etwa die Royal Bank of Scotland, die das Williams-Team sponsert und ohne Staatshilfen nicht mehr über die Runden kommt. »Alle Banken werden verschwinden«, sagt der frühere Rennfahrer Marc Surer, der kürzlich einen Fahrkurs für Bankmanager leitete. »Als Auslöser der Krise passen die Geldinstitute einfach nicht mehr zum Image der Formel 1. Aber die hat ja auch das Ende das Tabakimperiums im Sponsoring überlebt.« Bis zum Saisonstart am 29. März in Melbourne wird noch ein Käufer für das aufgelöste Honda-Team gesucht. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2009, Seite 16, Sport

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