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US-Bankchefs vor Kongreß demütig

Washington. Die Vorstände von acht US-Großbanken haben bei einer Kongreßanhörung größere Transparenz bei der Verwendung der Gelder aus dem Rettungspaket versprochen. Die Schwergewichte der US-Finanzwelt zeigten sich bei der Anhörung am Mittwoch demütig. »Sowohl unser Unternehmen als auch unsere Branche haben noch einen weiten Weg vor sich, um das Vertrauen der Steuerzahler, Investoren und Politiker zurückzugewinnen«, sagte der Vorstandsvorsitzende von Morgan Stanley, John Mack. Der demokratische Abgeordnete Michael Capuano bewertete den Auftritt der Banker kritisch: »Sie haben den Schlamassel angerichtet, in dem wir uns befinden.« Und jetzt solle Amerika den Banken plötzlich wieder Glauben schenken. »Amerika vertraut Ihnen nicht mehr.«

Berichte über Bonuszahlungen in Milliardenhöhe, aufwendige Renovierungen oder Luxusreisen für Angestellte haben Abgeordnete und Öffentlichkeit gegen die Banken aufgebracht. Der Demokrat Dennis Moore forderte die Vorstände auf, der Reihe nach ihr Gehalt des vergangenen Jahres zu nennen. Den Angaben zufolge verdienten sie zwischen 600000 und 1,5 Millionen Dollar. Ohne Boni.

Geladen waren die Vorstände von Goldman Sachs, Bank of America, Citigroup, JP Morgan Chase, Wells Fargo, Morgan Stanley, State Street und Bank of New York Mellon.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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