-
29.01.2009
- → Feuilleton
Hugh, hugh, hugh
Obwohl er als Winnetou berühmt wurde, glaubt Pierre Brice, daß die Rolle des Apachenhäuptlings seine Karriere »ruiniert« habe. »Das klingt zwar traurig, ist aber die Wahrheit«, sagte der 79jährige der Bunten. Er hätte nach dem Film »Winnetou 3« aufhören sollen, als er auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn gewesen sei, sagte der französische Schauspieler: »Ganz Europa sprach über mich, ich hätte jede Rolle bekommen können.« Statt dessen habe er weitere Indianerfilme gedreht. Ansonsten, sinnierte er weiter, habe es ihm am besten beim Militär gefallen, wo er vor seiner Schauspielerei sein Geld verdiente. Tolle Kameradschaft und ähnlicher Quatsch. Ganz so wie es Gus Backus einst prophezeiht hatte: »Da sprach der alte Häuptling der Indianer: Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf (hugh, hugh, hugh).« (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton