-
19.01.2009
- → Inland
Bundeswehr soll auch im Innern schießen
Frankfurt (Oder). Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, hat sich unter bestimmten Bedingungen für einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren Deutschlands ausgesprochen. Für die Abwehr terroristischer Angriffe von See müsse es für die Bundeswehr möglich sein einzugreifen, sagte er der Märkischen Oderzeitung in Frankfurt.
Es seien Szenarien denkbar, auf die nur mit militärischen Mitteln reagiert werden kann. »Wenn wir uns vorstellen, daß ein Schiff mit Sprengstoff beladen und Terroristen besetzt die Elbe mit der Absicht hinunterfahren würde, dieses im Hamburger Hafen in die Luft zu sprengen, wäre man schlecht beraten, wenn man ihm auf dem Weg dorthin nicht mit großkalibrigen Waffen entgegen tritt«, sagte Kirsch dem Blatt. (ots/jW)
Es seien Szenarien denkbar, auf die nur mit militärischen Mitteln reagiert werden kann. »Wenn wir uns vorstellen, daß ein Schiff mit Sprengstoff beladen und Terroristen besetzt die Elbe mit der Absicht hinunterfahren würde, dieses im Hamburger Hafen in die Luft zu sprengen, wäre man schlecht beraten, wenn man ihm auf dem Weg dorthin nicht mit großkalibrigen Waffen entgegen tritt«, sagte Kirsch dem Blatt. (ots/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland