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17.01.2009
- → Ausland
Piratenüberfälle auf Rekordhöhe
Kuala Lumpur/Kopenhagen. Die Zahl der Piratenüberfälle auf hoher See hat im vergangenen Jahr Rekordhöhe erreicht. Vor allem die Schiffsentführungen vor Somalia, wo die Piraten besser bewaffnet und organisierter seien, hätten die Zahl in die Höhe getrieben, teilte das Internationale Maritime Büro (IMB) in Kuala Lumpur am Freitag mit. Weltweit wurden 2008 insgesamt 49 Schiffe gekapert, 46 weitere wurden angegriffen. 889 Seeleute wurden als Geisel genommen, elf wurden getötet, und 21 gelten als vermißt. Die Statistik für 2008 übertreffe alle Zahlen seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1991, sagte der Chef der Behörde.
Wie am Freitag in Kopenhagen mitgeteilt wurde, haben Piraten nach einer Lösegeldzahlung einen Anfang November vor Somalia gekaperten dänischen Frachter wieder freigegeben. Per Gullestrup, Chef von Clipper Projects, machte keine Angaben zur Höhe des Lösegelds, sagte jedoch, die meisten Schiffe kämen gegen ein Lösegeld von ein oder zwei Millionen Dollar (775000 bis 1,5 Millionen Euro) frei.
(AFP/jW)
Wie am Freitag in Kopenhagen mitgeteilt wurde, haben Piraten nach einer Lösegeldzahlung einen Anfang November vor Somalia gekaperten dänischen Frachter wieder freigegeben. Per Gullestrup, Chef von Clipper Projects, machte keine Angaben zur Höhe des Lösegelds, sagte jedoch, die meisten Schiffe kämen gegen ein Lösegeld von ein oder zwei Millionen Dollar (775000 bis 1,5 Millionen Euro) frei.
(AFP/jW)
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