-
24.12.2008
- → Ausland
Guinea: Unklare Situation nach Tod des Präsidenten
Conakry. Die Regierung der westafrikanischen Republik Guinea ist nach Angaben von Ministerpräsident Ahmed Tidiane Souaré nicht aufgelöst worden. Das Kabinett organisiere die Trauerfeier für den verstorbenen Staatschef Lansana Conté, sagte Souaré am Dienstag dem französischen Rundfunksender Radio France International.
Armeekommandeur Moussa Dadis Camara hatte zuvor erklärt, die Regierung sowie andere Institutionen der Republik seien aufgelöst. Nach dem Tod des langjährigen Staatschefs Conté war am Dienstag ein Machtkampf entbrannt. Camara verkündete einen Militärputsch. Regierungschef Souaré versicherte, er befinde sich in seinem Büro. Es habe keine Bedrohungen oder Waffengewalt gegeben. (AFP/jW)
Armeekommandeur Moussa Dadis Camara hatte zuvor erklärt, die Regierung sowie andere Institutionen der Republik seien aufgelöst. Nach dem Tod des langjährigen Staatschefs Conté war am Dienstag ein Machtkampf entbrannt. Camara verkündete einen Militärputsch. Regierungschef Souaré versicherte, er befinde sich in seinem Büro. Es habe keine Bedrohungen oder Waffengewalt gegeben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland