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UNO warnt vor ­Hungersnot in Simbabwe

Harare. In Simbabwe spitzt sich die humanitäre Lage angesichts der Cholera-Epidemie und extremer Lebensmittelknappheit weiter zu: Experten der Vereinten Nationen warnten am Montag vor einer Hungersnot, von der fast jeder zweite Einwohner des afrikanischen Landes betroffen sein könnte. Laut der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zählt die Cholera-Epidemie zu den schwersten humanitären Krisen des Jahres. UN-Organisationen schätzen, daß demnächst rund 5,5 Millionen Simbabwer von Lebensmittellieferungen abhängig sein könnten. Zudem drohe mit dem Beginn der Regenzeit im Januar, die Cholera-Epidemie mit bereits mehr als 1100 Toten »desaströse Ausmaße« anzunehmen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.12.2008, Seite 2, Ausland

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