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Afghanische Zivilisten im Kreuzfeuer

Kabul. Ein Bus afghanischer Zivilpersonen ist am Freitag bei einem Gefecht in der Provinz Wardak ins Kreuzfeuer zwischen Aufständischen und US-Streitkräften geraten. Vier Menschen wurden getötet und zehn weitere teils schwer verletzt, wie Provinzgouverneur Halim Fidai mitteilte. Zunächst war unbekannt, welche Seite auf den Bus gefeuert hatte. Die NATO-Truppe ISAF wollte anfangs nicht Stellung nehmen, da die Untersuchungen noch liefen. Der Zwischenfall trug sich im Distrikt Sajed Abad zu, rund 65 Kilometer von Kabul entfernt. Sechs der Verwundeten wurden Fidai zufolge in US-Militärkrankenhäuser gebracht, vier in örtliche Einrichtungen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2008, Seite 2, Ausland

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