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Meyerhoff flüchtig

Der Theaterschauspieler Joachim Meyerhoff ist genervt von seinem Beruf. In der Zeit meinte er, das aktuelle deutsche Theater sei »oft mutlos« und »mit sich zufrieden«. Als Zuschauer fühle er sich von vielen Aufführungen unterschwellig belehrt, beklagte er. »Man teilt mir auf subtile Weise mit, daß ich nicht cool genug bin, nicht schlau genug, nicht intelligent genug, daß ich nicht still genug sitzen kann. Wenn ich das spüre, krieg ich einen solchen Haß – und muß fliehen.« Meyerhoff wurde 2007 zum »Schauspieler des Jahres« gewählt und ist Ensemblemitglied des »Wiener Burgtheaters«. (ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2008, Seite 13, Feuilleton

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