Zum Inhalt der Seite

EuGH straft Paris wegen Gentech

Brüssel. Im Streit über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg die französische Regierung am Dienstag zu einer Geldstrafe von zehn Millionen Euro verurteilt. Frankreich hatte sich lange geweigert, eine EU-Richtlinie über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in nationales Recht umzusetzen. Paris hatte dies mit heftigen Protesten von Gentechnikgegnern begründet. Mittlerweile wurde die Richtlinie aber weitgehend umgesetzt, weshalb der EuGH die Geldstrafe auf zehn Millionen Euro beschränkte. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!