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Behörden reden Fleischskandal klein

Berlin. Dioxinverseuchtes Schweinefleisch aus Irland ist nach ersten vorläufigen Lieferlisten an fünf Betriebe in Deutschland exportiert worden. Das sagte der Sprecher des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Jochen Heimberg, am Montag in Berlin. Das Agrarministerium bezifferte die Gesamtmenge auf rund 2,4 Tonnen. Bei den Produkten handele es sich um Schweinehälften oder Teilstücke davon, aber nicht um verarbeitete Produkte wie etwa Würste. Die betroffenen Bundesländer Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen seien informiert, und ihnen lägen die Lieferlisten vor, sagte der Sprecher. Insgesamt habe irisches Schweinefleisch in Deutschland nur einen Marktanteil von 0,3 Prozent. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2008, Seite 5, Inland

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