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Fußball-Randspalte

Giannina in Glasgow

Glasgow. Unmittelbar nach seinem ersten Sieg im ersten Spiel als argentinischer Nationaltrainer flog Diego Armando Maradona in der Nacht zu Donnerstag nach Madrid. 1:0 hatte die Albiceleste in Glasgow gegen Schottland gewonnen. In Spanien war Maradonas schwangere 19jährige Tochter Giannina in ein Krankenhaus gebracht worden. Gespielt worden war im Hampden Park, wo Maradona am 2. Juni 1979 sein erstes Länderspieltor erzielt hatte, beim 3:1 gegen die »Bravehearts«, er war damals 18. Einige der 40000 schottischen Zuschauer hielten mehr als gastfreundliche Transparente in die Luft: »Freund, Held und Legende« oder »Danke für ’86«. Maradona saß während des Spiels regungslos auf der Bank. Beim Tor durch Maxi Rodriguez nach acht Minuten stand er kurz auf, ließ aber die Arme verschränkt und nahm gleich wieder Platz. Er mußte auf Lionel Messi, Juan Roman Riquelme und Sergio Agüero verzichten. Agüero ist der Freund der im sechsten Monat schwangeren Giannina. (sid/jW)

Negativbilanz

Mailand. Der italienische Meister Inter Mailand hat das Geschäftsjahr 2007/2008 mit Verlusten in Höhe von 148 Millionen Euro abgeschlossen. In vier Jahren erwirtschaftete der Verein unter der Führung des Erdölmagnaten Massimo Moratti damit Schulden in Höhe von 500 Millionen Euro. Die Spielergehälter schlugen in der Spielzeit 2007/2008 mit 175 Millionen Euro zu Buche, 19 Millionen mehr als im Vergleichszeitraum 2006/2007. Zehn Millionen Euro kostete die Entlassung Trainer Roberto Mancinis. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2008, Seite 16, Sport

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