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Neuer Verdacht gegen Zumwinkel

Hamburg. Nach Informationen des Wochenmagazins Der Spiegel verdichten sich in der Spitzelaffäre bei der Telekom – die Verdachtsmomente gegen den ehemaligen Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel. Laut internen Untersuchungsberichten seien im Dezember 2005 sogar die Geschäftsverteilungspläne geändert worden, um für Zumwinkel und den damaligen Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke einen direkten Zugriff auf die Telekom-Sonderermittlungseinheit KS 3 zu schaffen, die für Überwachungsaktionen eingesetzt wurde. Zumwinkel und Ricke stünden im Verdacht, möglicherweise auch persönlich Aufträge zur Auswertung von Telefonverkehrsdaten erteilt zu haben, schreibt das Blatt. Der von der Telekom bespitzelte ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske hat dem Unternehmen im Spiegel »Stasimethoden« vorgeworfen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2008, Seite 1, Inland

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