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Afghanistan: Säureangriff auf ­Schulmädchen

Kandahar. Bei der Explosion einer Autobombe in der Nähe eines Regierungsgebäudes in der südafghanischen Stadt Kandahar sind am Mittwoch mindestens drei Menschen getötet und 28 verwundet worden. Die Detonation verwüstete das Gebäude des Provinzrats und beschädigte in der Nähe befindliche Büros des Geheimdienstes, zwei benachbarte Häuser wurden zerstört, wie ein AP-Reporter beobachten konnte.

Wenige Stunden vor dem Anschlag hatten hatten zwei Männer von einem Motorrad aus Säure auf sechs afghanische Mädchen geschüttet. Zwei von ihnen mußten mit schweren Verätzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Talibansprecher wies eine Verwicklung in die Tat zurück.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2008, Seite 2, Ausland

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