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Lufttransport: USA wollen einspringen

Berlin. Angesichts der Startschwierigkeiten beim Projekt des europäischen Militärtransportflugzeuges A400M bieten sich die USA als Alternative an. »Das amerikanische C-17-Programm steht allen Nationen offen«, sagte der US-Botschafter bei der NATO, Kurt Volker, am Dienstag in Berlin. Er reagierte damit auf anhaltende Probleme des europäischen Flugzeug- und Rüstungskonzerns EADS, der im September den Erstflug der A400M auf unbestimmte Zeit verschieben mußte. Die C-17 »Globemaster« von Boeing kann doppelt soviel befördern wie der A400M, kostet jedoch auch mehr als das Zweifache. Volker wies darauf hin, daß als Alternative zum Kauf auch ein Leasingvertrag oder die Buchung von festgelegten Transportstunden in Frage kämen. Bis zur Einführung des A400M setzt Deutschland auf das Gemeinschaftsprojekt »Strategic Air Lift Interim Solution (SALIS)«. Seit 2006 stehen in diesem Rahmen zwei Großraumflugzeuge vom Typ Antonow AN 124-100 eines russisch-ukrainischen Unternehmens auf dem Flughafen Leipzig bereit.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2008, Seite 4, Inland

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