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Metall-Tarifrunde vor Entscheidung
Sindelfingen/Nürnberg. Unmittelbar vor der voraussichtlich entscheidenden Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall noch einmal Druck gemacht. In Nürnberg beteiligten sich am Dienstag nach Gewerkschaftsangaben rund 10000 Beschäftigte an Warnstreiks. Am gestrigen Nachmittag sind die Tarifparteien in Sindelfingen zusammengekommen, um im Pilotbezirk Baden-Württemberg doch noch einen Kompromiß zu finden. Die IG Metall fordert für die rund 3,6 Millionen Arbeiter und Angestellten Einkommensverbesserungen von acht Prozent, die Unternehmer hatten zuletzt lediglich 2,1 Prozent angeboten.
Vor Beginn der Gespräche meinte IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann: »Die Gegenseite muß einen Rucker machen.« Die Situation sei schwierig. Der Verhandlungsführer des Unternehmerverbands Südwestmetall sagte ebenfalls, man liege noch »sagenhaft weit« auseinander. In der Nähe von Sindelfingen will auch der Gewerkschaftsvorstand zusammenkommen, um umgehend über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Eine mögliche Urabstimmung beim Platzen der Gespräche soll am Donnerstag beginnen. Der Arbeitskampf selbst könnte dann am Montag starten.
(AP/jW)
Vor Beginn der Gespräche meinte IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann: »Die Gegenseite muß einen Rucker machen.« Die Situation sei schwierig. Der Verhandlungsführer des Unternehmerverbands Südwestmetall sagte ebenfalls, man liege noch »sagenhaft weit« auseinander. In der Nähe von Sindelfingen will auch der Gewerkschaftsvorstand zusammenkommen, um umgehend über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Eine mögliche Urabstimmung beim Platzen der Gespräche soll am Donnerstag beginnen. Der Arbeitskampf selbst könnte dann am Montag starten.
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