Zum Inhalt der Seite

Atommülltransport ins Stocken gebracht

Dannenberg. Mit massiven Protestaktionen haben Atomkraftgegner den Atommülltransport ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben ins Stocken gebracht. Die elf Behälter konnten auch am Montag nachmittag immer noch nicht den Verladebahnhof Dannenberg verlassen, weil Atomkraftgegner den 20 Kilometer langen Straßenabschnitt nach Gorleben mehrfach blockierten. Im Ort Grippel hatten sich Bauern an Meter hohen Betonpyramiden auf der Dorfstraße angekettet.

Für Wirbel sorgten zudem Berichte von Greenpeace über Strahlungsmeßergebnisse. Demnach war die von den beim aktuellen Transport eingesetzten neuen französischen Behältern ausgehende Strahlung höher als die sonst übliche und lag um 40 Prozent über dem Wert des Castortransports 2005, sagte ein Sprecher der Umweltschutzorganisation. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2008, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!