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Anschlagsserie im Norden Somalias

Mogadischu. Mindestens 25 Menschen sind am Mittwoch bei einer Serie von Selbstmordattentaten in zwei abtrünnigen Regionen Somalias getötet worden. Drei der fünf fast zeitgleich verübten Anschläge ereigneten sich offiziellen Angaben zufolge in Hargeisa in Somaliland. Sie richteten sich gegen die Niederlassung des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), den Präsidentenpalast und die äthiopische Botschaft. Bei zwei Attentaten in Bosasso in Puntland waren Antiterrorzentren das Ziel.
Die Polizei von Somaliland sprach mit Blick auf die Attentate in Hargeisa von insgesamt 19 Toten. Beim Selbstmordanschlag auf die UNDP-Niederlassung in Hargeisa wurden zwei somalische UN-Mitarbeiter getötet. Nach Angaben des äthiopischen Außenministeriums in Addis Abeba starben vier Äthiopier in der Vertretung in Hargeisa. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2008, Seite 2, Ausland

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