Zum Inhalt der Seite

Kinder, Kinder

Kinder sind grausam: Hänseleien im Vor- und Grundschulalter sind Thema einer Studie des Instituts für Medizinische Psychologie der Universität Rostock. Dafür werden rund 200 Rostocker Mädchen und Jungen zu ihren Erfahrungen befragt. Davon könne im Grunde jeder berichten, entweder als Opfer oder als Täter, sagte die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und Leiterin der Studie, Sabine Koepsell am Montag. Sie erhoffe sich Aussagen über den bislang fast unerforschten Bereich des Mobbings bei kleinen Kindern. Erzieher aus Kitas und Kinderärzte berichteten schon von ersten Mobbing-Erfahrungen der Vier- bis Sechsjährigen. Dabei seien oft Aussehen, Eigenschaften oder Fähigkeiten der Kinder Anlaß von Hänseleiein. Während einige die Angriffe abtäten, wirkten sie sich bei anderen so schlimm aus, daß die Kinder über Appetitlosigkeit, Bauch- oder Kopfschmerzen klagten. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2008, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!