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Münter mal wieder

Elf Monate nach der Eröffnung zeigt das Museum Gunzenhauser in Chemnitz die erste Sonderausstellung aus seinem Bestand. Ab Samstag, 1. November sind 55 Gemälde, Hinterglasmalereien und Arbeiten auf Papier von Gabriele Münter (1877–1962) zu sehen, wie Kurator Thomas Friedrich am Montag mitteilte. Das Werk Münters werde erstmals seit mehr als 70 Jahren auf dem Gebiet der neuen Bundesländer präsentiert. Damit rücke eine Künstlerin ins Blickfeld, die neben Paula Modersohn-Becker (1876–1907) zu den bekanntesten deutschen Malerinnen Anfang des 20. Jahrhunderts zählte. Die Chemnitzer Ausstellung gewinne zusätzliche Bedeutung im Zusammenhang mit der am Wochenende in München eröffneten großen Werkschau über Münters Lehrer und zeitweiligen Lebensgefährten Wassily Kandinsky (1866–1944), sagte Friedrich. In die gemeinsame Zeit beider Künstler falle Münters Hauptentwicklungsphase von 1906 bis 1920. Die Münter-Schau ist bis 19. April 2009 in Chemnitz zu sehen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2008, Seite 12, Feuilleton

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