-
22.10.2008
- → Inland
Prozeß zu Kölner CDU-Spendenaffäre
Köln. Vor dem Landgericht Köln hat am Dienstag die juristische Aufarbeitung einer Spendenaffäre der Kölner CDU begonnen. Der frühere Parteichef Richard Blömer und 13 weitere angeklagte Parteimitglieder müssen sich wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, Untreue oder Beihilfe zur Untreue verantworten. Hintergrund ist eine illegale Parteispende aus dem Jahr 1999 in Höhe von 67000 D-Mark, deren Herkunft verschleiert worden sein soll.
Der Prozeß wurde unmittelbar nach dem Auftakt unterbrochen, weil einer der Angeklagten aus gesundheitlichen Gründen nicht erschienen war. (ddp/jW)
Der Prozeß wurde unmittelbar nach dem Auftakt unterbrochen, weil einer der Angeklagten aus gesundheitlichen Gründen nicht erschienen war. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
