-
18.10.2008
- → Inland
Moschee in Berlin feierlich eröffnet
Berlin. Mit rund 300 geladenen Gästen, darunter Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) und Berlins Sozialsenatorin Heidi-Knake Werner (Die Linke), ist am Donnerstag abend im Berliner Ortsteil Pankow-Heinersdorf die Khadija-Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde feierlich eröffnet worden. Etwa 200 Antifaschisten beteiligten sich an Protesten gegen die Kundgebung eines rechten Bürgervereines mit rund 150 Teilnehmern, darunter etwa 20 Neonazis. Die Antifaschisten verwiesen darauf, daß das Grundrecht der Ahmadiyya-Mitglieder auf freie Religionsausübung auch in Heinersdorf gelte. Die Polizei war mit rund 500 Beamten im Einsatz.
(jW)
(jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
