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Afghanistan untersucht Tod von Zivilpersonen

Kandahar. Die afghanischen Behörden haben Ermittlungen zum Tod von mindestens 17 Zivilpersonen während eines Gefechtes zwischen NATO-Einheiten und Aufständischen im Süden des Landes aufgenommen. Die Provinzregierung von Helmand erklärte am Freitag, man wolle klären, ob der Einsturz eines Hauses, in dem die Zivilisten ums Leben kamen, auf einen NATO-Luftangriff oder »Aktionen von Aufständischen« zurückzuführen sei. Ein NATO-Sprecher bestätigte den Angriff. Über Opfer unter der Zivilbevölkerung als Folge des Angriffs sei aber angeblich nichts bekannt. Wütende Dorfbewohner hatten nach dem Angriff am Donnerstag mehr als ein Dutzend teils schwer verstümmelte Leichen zum Haus des Gouverneurs von Helmand gebracht, wie ein Stammesführer berichtete.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2008, Seite 1, Ausland

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