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Oppenheim steigt bei Arcandor ein

Köln. Der angeschlagene Handels- und Touristikkonzern Arcandor (KarstadtQuelle) hat einen neuen Großaktionär: Das Bankhaus Sal. Oppenheim steigt zunächst mit zehn Prozent bei dem Essener Konzern ein und will den Anteil anschließend auf knapp 30 Prozent ausbauen, wie die Privatbank am Montag mitteilte. Sal. Oppenheim erwerbe die ersten zehn Prozent für 58,9 Millionen Euro im Rahmen der am Montag angekündigten Kapitalerhöhung von Arcandor. Darüber hinaus habe die Privatbank mit Arcandor-Hauptaktionärin Madeleine Schickedanz einen Kaufvertrag über den Erwerb weiterer 19,5 Prozent des Kapitals von Arcandor unterzeichnet. 14,5 Prozent der Aktien werde Sal. Oppenheim direkt erwerben, erklärte die Bank. Fünf Prozent des Erwerbs der Beteiligung stünden unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamts. (AFP/jW)

* Siehe auch Beitrag »Arcandor mit Gnadenfrist «

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2008, Seite 1, Inland

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