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26.09.2008
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Türkei: Strafen gegen Journalisten
Istanbul. Wegen der Veröffentlichung einer Reportage über die Guerillaorganisation PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) sind zwei Redakteure und ein Autor des türkischen Massenblatts Hürriyet zu hohen Geldstrafen in Höhe von insgesamt 100 000 Lira (etwa 55 500 Euro) verurteilt worden. Mit dem Abdruck eines Beitrags über das alltägliche Leben in PKK-Camps im nordirakischen Kandilgebirge hätten die Journalisten »Propaganda für eine terroristische Vereinigung« betrieben, befand ein Istanbuler Strafgericht am Donnerstag. Grundlage für die Verurteilung, die von Beobachtern als »außergewöhnlich hart« und als »Warnung an andere Medien« eingestuft wurde, sind die berüchtigten »Antiterrorgesetze«. (nisa)
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