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Auf den Spuren von Hilde Radusch

Berlin. Mit einem Rundgang zu »Stationen eines unangepaßten Lebens« will der Berliner Verein »Frauentouren« an die nahezu vergessene KPD-Politikerin Hilde Radusch (1903–1994) erinnern. Treffpunkt ist am Sonntag, 21. September, um 15 Uhr am U-Bahnhof Eisenacher Straße, Ausgang Schwäbische Straße. Hilde Radusch war in Berlin Stadtverordnete der KPD (1929–1932). In der Nazizeit mußte sie als »Politische« untertauchen. Nach dem Krieg wurde sie Aktivistin der neuen Frauenbewegung, unter anderem in der »Lesbengruppe 74«. Der Verein sammelt für eine Erinnerungstafel für Radusch in Berlin-Schöneberg.(jW)

Kontakt: Tel. 030/626 16 51

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2008, Seite 15, Feminismus

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