Zum Inhalt der Seite

Georgischer Polizist erschossen

Tbilissi. In der Nähe eines russischen Kontrollpostens ist am Mittwoch ein georgischer Polizist erschossen worden. Das teilte das georgische Innenministerium in Tbilissi mit. Es sei nicht klar, wer die tödlichen Schüsse abgegeben habe, sie seien aber aus der Richtung der russischen Stellung bei Karaleti gekommen, hieß es weiter. Der Polizist habe sich an einem georgischen Kontrollposten befunden, etwa einen Kilometer von dem russischen Posten an der wichtigsten Fernstraße nach Südossetien entfernt. Der Fernsehsender Rustawi-2 berichtete, russische Offiziere hätten erklärt, sie hätten nicht geschossen. Möglicherweise hätten separatistische Südosseten die Schüsse abgegeben.(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2008, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!