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Prekäre Arbeit auf dem Vormarsch

Wiesbaden. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, nahm die Zahl der Erwerbstätigen in sogenannten Normalarbeitsverhältnissen von 1997 bis 2007 um 1,5 auf 30,2 Millionen ab. Gleichzeitig sei die Zahl der Personen in atypischen Beschäftigungsformen in diesem Zeitraum um 2,6 auf 7,7 Millionen angestiegen. Als Normalarbeitsverhältnis gilt unbefristete Beschäftigung in Vollzeit mit vertraglich fixierter Vergütung, zu den als atypisch bezeichneten Formen gehören befristete oder geringfügige Beschäftigung, Teilzeit- und Zeitarbeit sowie verschiedene Formen der (Schein)selbständigkeit. Die aktuelle Statistik zeige, daß eine Politik nach dem Motto ›Sozial ist, was Arbeit schafft‹ in eine »Sackgasse führt und Millionen von Beschäftigten in die Armut treibt«, erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach (Foto) am Dienstag in Berlin.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2008, Seite 1, Inland

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