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01.09.2008
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OSZE-Vorwürfe gegen Georgien
Hamburg/Berlin. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat nach einem Bericht des Hamburger Nachrichtenmagazins Der Spiegel schwere Vorwürfe gegen die georgische Regierung für deren Vorgehen im bewaffneten Konflikt mit Rußland erhoben. Georgien habe den Militärschlag gegen die abtrünnige Provinz Südossetien intensiv vorbereitet, berichtete das Nachrichtenmagazin. Es beruft sich dabei auf Berichte von OSZE-Militärbeobachtern, die auf »informellen Känalen« an verschiedene Regierungsstellen in Berlin gelangt seien. In den Texten sei auch von möglichen georgischen Kriegsverbrechen die Rede, heißt es weiter. Demnach berichteten OSZE-Beobachter davon, daß die georgische Führung die südossetischen Zivilisten im Schlaf habe angreifen lassen. (AFP/jW)
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