-
29.08.2008
- → Kapital & Arbeit
Bilanzfälschungen bei Staatsbetrieben
Schanghai. Der chinesische Energieriese CNPC (China National Petroleum Corporation) und zwei weitere staatseigene Firmen haben offenbar ihre Bilanzen gefälscht. Die Unternehmen hätten insgesamt einen um gut sieben Milliarden Yuan (knapp 700 Millionen Euro) zu niedrigen Gewinn ausgewiesen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua Rechnungshofchef Liu Jiayi. Liu, der am Mittwoch dem Parlament einen Arbeitsbericht vorgelegt hatte. Unklar blieb, über welchen Zeitraum diese Gewinne in den Bilanzen von CNPC, China Huadian und Harbin Power Equipment unterschlagen wurden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit