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Lone Star kritisiert Rolle der Politik

Hamburg. Der neue Eigentümer der Mittelstandsbank IKB hat deutliche Kritik an der Rolle der Politik beim Verkauf der Bank geübt. Der von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) in Aussicht gestellte Verkaufspreis von 800 Millionen Euro sei viel zu hoch und »nie« realistisch gewesen, sagt Karsten von Köller, Deutschland-Chef der Private-Equity-Gesellschaft Lone Star, der Zeit. Diese Summe sei »von der Politik in den Raum gestellt worden, die sich sicherlich nicht intensiv mit der finanziellen Situation der Bank befaßt hat«. Steinbrück selbst sitzt im Kontrollgremium des bisherigen IKB-Haupteigners, der staatlichen KfW-Bank.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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