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Hamburg: Erfolg für Vattenfall

Hamburg. Im Streit um das geplante Steinkohlekraftwerk Moorburg hat das Oberverwaltungsgericht Hamburg die Position des Energiekonzerns Vattenfall gestärkt. Dabei geht es um eine Fischaufstiegsanlage, die dazu dienen soll, den Fischbestand in einem Naturschutzgebiet in der Elbe zu erhalten. Ansonsten würden Tiere in dem zur Kühlung angesaugten Wasser sterben. Die Fischaufstiegsanlage in Geesthacht sei als Schadensminderungsmaßnahme anzusehen, erklärte das Gericht am Dienstag. Damit widersprachen die Richter der Argumentation der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Diese sieht die Fischaufstiegsanlage als nicht ausreichend an. Sollte auch die bereits erteilte wasserrechtliche Genehmigung juristischen Bestand haben, würde das Kraftwerk vermutlich gebaut werden. Die in Hamburg mitregierenden Grünen hatten ihre prinzipielle Ablehnung des Baus in den Koalitionsverhandlungen mit der CDU aufgegeben. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2008, Seite 1, Inland

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