-
07.08.2008
- → Ausland
Militärs ergreifen die Macht in Mauretanien
Nouakchott/Berlin. Im afrikanischen Wüstenstaat Mauretanien hat am Mittwoch die Präsidentengarde die Macht ergriffen. Auslöser des Militärputsches war die Entlassung von vier hohen Offizieren. Der Umsturz ereignete sich fast genau drei Jahre nach dem unblutigen Machtwechsel, bei dem der Militär Maaouya Ould Sid Ahmed Taya gestürzt wurde. Auch jetzt nahmen die Putschisten den im vergangenen Jahr gewählten Präsidenten Sidi Ould Cheikh Abdallahi ebenso gefangen wie Ministerpräsident Yahya Ould Ahmed Waqef. Über das Fernsehen gaben sie die Bildung eines neuen Staatsrates bekannt. Den Vorsitz dieser Militärjunta übernahm der Kommandeur der Präsidentengarde, General Mohamed Ould Abdel Aziz.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland